Heinrich Seidel

Am Abend

Sinkt der Tag in Abendgluthen,
Schwimmt das Thal in Nebelfluthen.

Heimlich aus der Himmelsferne
Blinken schon die goldnen Sterne.

Flieg’ zu Nest und schwimm’ zum Hafen!
Gute Nacht, die Welt will schlafen!